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DIE STORY

TEIL 2

DIE OZEANE
STERBENMEERESFORSCHER
SCHLAGEN ZURÜCK

NATHAN COOKRIFF-RESTAURATOR

CHARLIE VERONPATE DER KORALLE

ABAM SIANIPARMANTA-FLÜSTERER

ERKUNDEN

DREI UMWELT-HELDEN

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WÄCHTER DES
BARRIER REEF

NATHAN COOKMEERESFORSCHER, AUSTRALIEN

„Korallenriffe sind einzigartige Ökosysteme.
Sie bedecken weniger als 1 % des Meeresbodens. Trotzdem halten sich 25 % aller Meereslebewesen von Zeit zu Zeit dort auf.

Nathan Cook aus Australien hat als qualifizierter Tauchlehrer über 3.500 Tauchgänge absolviert. Der Wissenschaftler hat sich auf die Restaurierung von Korallenriffen spezialisiert und trägt mit dem Unternehmen Reef Ecologic dazu bei, das Wissen über Korallen zu erweitern. Seitdem er vor fast 20 Jahren seine Arbeit in Südostasien begann, engagiert er sich leidenschaftlich für Nachhaltigkeit und den Schutz von Korallenriff-Ökosystemen. Nathan Cook hat eine Reihe von erlebnisorientierten Lernprogrammen entworfen und durchgeführt. Zu ihnen gehören Kurse, die theoretisches Meeresmanagement mit aktiven Techniken der Riffrestaurierung verbinden. Als Leiter des Überwachungsprogramms Eye on the Reef der Great Barrier Reef Marine Park Authority leitete er die Koordinierung der Task Force, die die Korallenbleiche 2016–2017 überwachte.

DIE GREAT BARRIER REEF MARINE PARKS KARTE

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*Quelle: Great Barrier Reef Marine Park Authority, offizielle Website der GBRMPA

BERICHTEN SIE UNS ÜBER
DEN GREAT BARRIER REEF
MARINE PARK

Der Great Barrier Reef Marine Park wurde 1975 eingerichtet und verfügt über einige fantastische Schutzmaßnahmen. Eine davon ist die Zoneneinteilung. Ursprünglich waren gerade einmal 4 % des 350.000 Quadratkilometer großen Meeresparks vor extraktiver Nutzung wie dem Fischfang geschützt. Von 2003 bis 2004 führte die Marine Park Authority zahlreiche Beratungsgespräche mit Interessengruppen und öffentlichen Personen durch, zum Beispiel mit Fischern und Tourismusbetreibern, um den gesamten Meerespark in neue Zonen einzuteilen. Es war keine leichte Aufgabe, führte aber dazu, dass 33 % des gesamten Parks zu nutzungsfreien sogenannten Green Zones deklariert wurden – ein großartiges Ergebnis für alle Beteiligten. Der Great Barrier Reef Marine Park ist heute ein Vorbild für Meeresschutzgebiete auf der ganzen Welt.

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WIE BAUEN SIE BESCHÄDIGTE RIFFE WIEDER AUF?

Einige Bereiche des Great Barrier Reefs sind durch Bleiche stark geschädigt. Eine der Techniken, auf die wir uns spezialisiert haben, wird als Korallengärtnern bezeichnet. Diese Technik ist nicht neu. Sie wird weltweit seit über 20 Jahren praktiziert. Dabei rechen wir Fragmente von sogenannten Spenderkorallen aus oder solche, die wir lose am Riff finden. Diese Fragmente transplantieren wir dann in beschädigte Bereiche, damit sie sich am Riff festsetzen können. Dafür verwenden wir Zement. Wenn sich die Fragmente dort erst einmal stabilisiert haben, können Sie an diesem neuen Ort wachsen. Und so dazu beitragen, dass sich das beschädigte Riff wieder regeneriert. Die von uns gepflanzten Korallenkolonien bedecken nur eine kleine Fläche im gesamten Great Barrier Reef. Wenn wir alle nur ein wenig beisteuern, so summiert sich dieser Einsatz. Und zwar so weit, dass wir weltweit etwas für diese Ökosysteme bewirken können.

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WIE BEZIEHEN SIE DIE NORMALBÜRGER MIT EIN?

In unseren Projekten versuchen wir, auch die Menschen, die mit Wissenschaft nichts zu tun haben, einzubeziehen. Bei unserer Arbeit lassen wir uns von Einwohnern helfen, die Interesse am Meerespark oder der Meereswelt haben. Sie unterstützen uns bei Restaurierungsarbeiten am Riff und beim Korallengärtnern – das heißt, wir nehmen Korallen aus gesunden Riffen und verwenden sie, um geschädigte Riffe wieder aufzufüllen oder herzustellen. Die Helfer aus der Bevölkerung wollen sich beteiligen, haben aber nicht unbedingt das Wissen, die Ausbildung oder den nötigen Hintergrund. Wir helfen ihnen, sich bei dieser Arbeit zu engagieren. Das gibt ihnen das Gefühl, etwas geleistet und erreicht zu haben und zur Lösung beigetragen zu haben.

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WIE WAHREN SIE IHREN OPTIMISMUS?

Es gibt Bereiche am Great Barrier Reef, die stark geschädigt sind. Manchmal beschleicht einen wirklich ein Gefühl der Hoffnungslosigkeit. Ich frage mich oft, wie die Zukunft für das Riff aussieht. Als Mitglieder einer globalen Gemeinschaft leben wir mit der Natur in einer symbiotischen Beziehung. Wenn wir das nicht erkennen, ist jede Hoffnung verloren. Man hat die Wahl zwischen Verzweiflung und Hoffnung. Ich habe mich entschieden, positiv zu denken. Ich muss alles tun, was ich kann, um etwas zu bewirken; um zu versuchen, die Menschen um mich herum zu beeinflussen und zur Gesundheit dieser Ökosysteme beizutragen. Ich empfinde das als meine Aufgabe, solange ich hier auf diesem Planeten bin. Jeder ist dafür verantwortlich, das Wenige, was er im Alltag tun kann, beizutragen, damit das Great Barrier Reef und Riffe auf der ganzen Welt erhalten bleiben.

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WELCHE BEDEUTUNG HAT DAS MEER FÜR SIE?

Das Meer ist etwas Großartiges. Wenn ich im Meer bin, fühle ich mich zu Hause. Ich fühle mich geborgen, ich fühle mich geliebt. Das Meer ist der Schöpfer des Lebens. Ohne Wasser gäbe es kein Leben auf diesem blauen Planeten. Im Meer empfinde ich die Symbiose, in der wir als Menschen mit den Ozeanen leben. Ich fühle eine echte Verbindung. Dort fühle ich mich nicht nur mit dem Meer eins, sondern auch mit all den Tieren und Lebewesen, die dort beheimatet sind – von den winzigen Korallenpolypen bis zum größten Fisch im Meer, dem Walhai. Diese Inspiration durch die Natur ist mein Antrieb für alles, was ich tue.

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WARUM SIND RIFFE WICHTIG?

Korallenriffe sind einzigartige Ökosysteme. Sie bedecken weniger als 1 % des Meeresbodens. Trotzdem halten sich 25 % aller Meereslebewesen von Zeit zu Zeit dort auf. Der Mensch nutzt sie als primäre Nahrungsquelle. Sie bieten den Küsten ein hohes Maß an Schutz. In Australien stützt das Great Barrier Reef eine 7-Milliarden-Dollar-Tourismusbranche und 69.000 Arbeitsplätze. Das Riff ist aus sozioökonomischer Sicht äußerst wichtig. Dieses Ökosystem, das unseren Planeten am Leben erhält, nach und nach zu zerstören, ist Selbstmord auf Raten. Regenwälder werden als die Lunge der Welt bezeichnet, aber das Phytoplankton, das in unseren gemäßigten Gewässern blüht, liefert bis zu zwei Drittel des Sauerstoffs, den wir atmen. Riffe sind für das Überleben wichtig. Den Menschen die Möglichkeit zum aktiven Schutz dieser Ökosysteme zu geben, macht sie stärker und ist für uns alle wichtig.

02

MAN NENNT IHN
„DEN PATEN“

CHARLIE VERONMEERESFORSCHER, AUSTRALIEN

„Der Mensch ist keine nette Spezies. Wir sind buchstäblich der größte Zerstörer, den diese Erde je gesehen hat.“

Dr. Charlie Veron ist ein bekannter Meeresforscher und durch und durch Autodidakt. Er hat 20 % aller Korallenarten der Welt entdeckt und wird daher als „Pate der Korallen“ bezeichnet. Er hat in allen wichtigen Korallenriffregionen der Welt gearbeitet, an 66 Expeditionen teilgenommen und 7.000 Tauchstunden (das entspricht 291 vollen Tagen!) im Meer verbracht. Der ehemalige leitende Wissenschaftler des Australian Institute of Marine Science hat über 100 wissenschaftliche Artikel verfasst, darunter 14 Bücher und Monographien. Er arbeitet unermüdlich daran, die Welt über die Auswirkungen der globalen Erwärmung auf seine geliebten Korallenriffe aufzuklären.

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WARUM SIND KORALLEN WICHTIG?

Koralle hat ein hartes Skelett. Das bedeutet, dass sie anderen Arten Lebensraum bieten kann. In einem Riff kann man einen kleinen Fisch nicht mit dem Netz fangen, weil er in die Korallen eintaucht. Hier ist er sicher. Korallenriffe weisen die größte Vielfalt auf, die es auf diesem Planeten gibt. Größer als in einem Regenwald. Nirgendwo sonst gibt es so viel Leben wie in einem Korallenriff. Die Koralle ist nur Teil eines großartigen Ökosystems, das auf der Erde seinesgleichen sucht. Zwischen einem Viertel und einem Drittel aller Meereslebewesen verbringen einen Teil ihres Lebens im Korallenriff. Korallenriffe sind daher von größter Bedeutung für das Leben im Meer. Ohne Korallenriffe käme es zu einem massiven ökologischen Kollaps. Nur sehr wenige Menschen wissen die ökologische Bedeutung von Korallen zu schätzen.

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WODURCH BIST DU AKTIVIST GEWORDEN?

Vor dreißig Jahren hielt ich das Great Barrier Reef für unvergänglich. Das Great Barrier Reef ist riesig. Es muss nicht geschützt werden, dachte ich. Da lag ich natürlich völlig falsch. Zu dieser Zeit kam mir die absurde Vorstellung zu Ohren, dass das vom Menschen freigesetzte Kohlendioxid unser Klima verändert. Ich habe das anfangs nicht geglaubt. Dann stellte ich fest, dass Korallenriffe sehr anfällig für Umweltveränderungen sind, da sie an der Schnittstelle von Land, Meer und Atmosphäre leben und sich jede Veränderung dort auf sie auswirkt. Bis der Klimawandel kam und das Great Barrier Reef in Gefahr geriet, lebte ich sehr zurückgezogen. Dann dachte ich: „Ich werde alles in meiner Macht Stehende tun, um die Welt über die Notlage der Korallenriffe zu informieren.“

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WAS IST KORALLENBLEICHE?

Bleiche tritt dort auf, wo Sonnenlicht und Temperaturen das gewohnte Maß für Korallen überschreiten. Bleiche hat nichts mit den Korallen selbst zu tun, sondern mit den Algen, die im Gewebe der Korallen leben. Algen lieben warmes Wasser und volles Sonnenlicht und vermehren sich bei diesen Bedingungen. Korallen können die Anzahl der Algen in ihrem Gewebe gut kontrollieren, nicht aber die Menge an Nahrung und Sauerstoff, die von den Algen produziert wird. Wenn die Algen zu viel Sauerstoff produzieren, werden sie giftig. Die Korallen erkennen, dass die Algen giftig sind und sondern sie ab. Dann aber merken sie, dass sie ohne Algen nicht leben können. Die Korallen stoßen ihr Lebenserhaltungssystem ab und begehen damit Selbstmord. Wir haben etwa die Hälfte aller Korallen verloren, die es vor 30 Jahren auf diesem Planeten gab.

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WARUM SIND DIE MEERE WICHTIG?

Nicht der Amazonas-Regenwald ist die Lunge der Welt, sondern das Meer. Die Ozeane nehmen den größten Teil des produzierten Kohlendioxids auf und absorbieren es. Täglich werden Milliarden Tonnen Kohlendioxid erzeugt. Das Meer nimmt diese enorme Menge Kohlendioxid auf. Damit sind es die Meere, die diesen Planeten wirklich kontrollieren. Doch jetzt geraten die Meere, die Atmosphäre und das Land alle unter die Herrschaft des Homo sapiens. Wir beeinflussen alle drei großen Bereiche des Lebens auf unserem Planeten. Und wenn das alles auf einmal geschieht, erleben wir etwas, das wirklich eine vom Menschen verursachte Megakatastrophe ist. Man kann es nicht anders beschreiben.

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NATHAN COOKMEERESFORSCHER, AUSTRALIEN

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CHARLIE VERONMEERESFORSCHER, AUSTRALIEN

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NATHAN & CHARLIE
FILM IN VOLLER LÄNGE

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BESCHÜTZER DER MÄCHTIGEN MEGAFAUNA

ABAM SIANIPARHAIFORSCHER, INDONESIEN

„Der Klimawandel kann einem manchmal das Gefühl der Hoffnungslosigkeit geben. Aber wenn ich nach Raja Ampat komme, weiß ich wieder, wofür ich kämpfe.“

Abam Sianipar studierte Ökologie und Biosystematik am indonesischen Bandung Institute of Technology und schrieb seine Bachelorarbeit über Riffhaie in Raja Ampat. Er war der erste Mitarbeiter von Conservation International, der sich ganz dem Elasmobranch-Programm (d. h. Haien und Rochen) widmete. Die derzeitigen indonesischen Gesetze zum Schutz von Manta-Rochen und zum Ausfuhrverbot für bestimmte Haie sind in hohem Maße von Abams Arbeit abhängig. 2014 etablierte Abam in ganz Indonesien ein Projekt für die Markierung und Satellitenverfolgung von Manta-Rochen, und in Zusammenarbeit mit dem Georgia Aquarium führte er die weltweit erste Gesundheitsbewertung von Walhaien durch. Abam arbeitet eng mit den lokalen Kommunen zusammen, um deren Bedürfnisse zu ermitteln und um nachhaltige Pläne für den Schutz des Meeres und der großartigen Megafauna vor Ort zu erstellen.

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WARUM RAJA AMPAT SCHÜTZEN?

Wenn man sieht, wie schnell der Klimawandel voranschreitet, verliert man manchmal einfach nur die Hoffnung. Aber immer wenn ich nach Raja Ampat komme, weiß ich wieder, wofür wir kämpfen. Raja Ampat gilt als das Zentrum der Artenvielfalt im Meer. Nirgendwo sonst auf der Welt findet man so viele Korallenriff-Arten wie hier. Als Indonesier setze ich mich leidenschaftlich dafür ein, das zu erhalten und zu schützen – vor allem angesichts des Klimawandels. Durch den Klimawandel erwärmen sich die Meere und das Wasser wird saurer. Das könnte die Planktonfülle in Raja Ampat beeinträchtigen, die wahrscheinlich der Hauptgrund dafür ist, dass es hier so viele Manta-Rochen gibt. Wir müssen uns mit allen Kräften dafür einsetzen, die Schönheit dieses Ortes zu erhalten. Und ich hoffe, dass mein Sohn irgendwann in der Zukunft hierhin kommen und sich an dieser Natur erfreuen kann.

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WAS HAT IHR INTERESSE AM MEER GEWECKT?

Ich wuchs in Bandung auf, einer Stadt im Westen Javas, umgeben von Bergen. Ich bin früher viel gewandert. Dann stellte ich fest, dass Indonesien noch mehr zu bieten hatte und probierte Schnorcheln und Tauchen. Das wurde für mich zu einem der schönsten Schauspiele, die ich je gesehen hatte. Ich interessierte mich auch für Themen, die mit dem Meer zu tun haben. Besonders der Haifischfang hatte es mir angetan. Als Meeresbiologe in Indonesien hat man die Möglichkeit, Haie zu studieren. Ich habe das gewählt, weil man sagen kann „ich bin Haiforscher“, was cool klingt. Dann habe ich mich in das Thema vertieft. Ich weiß, dass da noch mehr hinter steckt. Haie und Manta-Rochen können die Lebensgrundlage des Menschen beeinflussen, besonders an einem Ort wie Raja Ampat. Hier sind die Menschen immer noch auf die Natur angewiesen. Es ist meine Pflicht als Indonesier, zu versuchen den Klimawandel hier umzukehren.

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WAS IST DAS BESONDERE AN DIESEM TEIL INDONESIENS?

Ich habe das Glück, viel Zeit im Meer in Ostindonesien verbringen zu können, das von der modernen Entwicklung relativ unberührt ist. Ich sehe es in seinem unberührten Zustand. Ich sage meinen Freunden immer: „Man muss mindestens einmal tauchen, ehe man stirbt.“ Beim Tauchen betritt man ein anderes, nahezu unglaubliches Reich. Man sieht diese großartigen Schauspiele, schöner als man es sich je erträumen könnte. Es ist so schön: die Farben des Riffs, die Weichkorallen, die sich in der Strömung wiegen, die riesigen Fischschwärme, die dich begleiten. Dann ist da diese majestätische Megafauna, zu der Walhaie und Manta-Rochen zählen. Dass ich das in Indonesien in meinem eigenen Hinterhof habe, macht mich stolz und verstärkt in mir das Gefühl, dieses Paradies schützen zu müssen.

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WAS IST DAS BESONDERE
AN MANTA-ROCHEN?

Manta-Rochen haben von allen Fischen die größte Hirnmasse im Verhältnis zur Körpermasse. Daher bezeichnen wir sie als die intelligentesten Fische im Meer. Wenn man mit ihnen taucht, entsteht eine tiefe Verbindung oder Interaktion, wie es sie mit keinem anderen Fisch gibt. Manchmal erlebt man das bei Säugetieren wie Walen, Delfinen oder Robben, aber nicht bei Fischen. Andere Fische schwimmen vorbei, sie beachten dich nicht wirklich, aber der Manta weiß, dass du da bist und erfasst deine Anwesenheit. Wenn sie gute Laune haben, versuchen sie, dich auszuloten. Wenn du dem Manta nahe kommst, kannst du sehen, wie sich sein Auge bewegt und versucht, dich zu beurteilen und einzuschätzen. Bist du gefährlich? Bist du freundlich? Da ist nicht nur seine anmutige Bewegung im Wasser, seine Präsenz, sondern auch diese Verbindung, Interaktion. Der Manta-Rochen ist etwas Besonderes.

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WAS HABEN SIE DURCH DIE MARKIERUNG VON MANTA-ROCHEN GELERNT?

Wir haben die indonesische Regierung dabei unterstützt, den Manta-Rochen unter Schutz zu stellen. Die Regierung ist mit an Bord, weil die Tiere lebend mehr Wert für den Tourismus haben als tot für den Fischfang. Eigentlich wussten wir so gut wie nichts über dieses Tier: wo es hinzieht, wo es geboren wird, wo die Aufzucht seines Nachwuchses stattfindet. Deshalb haben wir ein Satelliten-Tagging-Programm gestartet. Damit haben wir uns ein Allgemeinwissen über indonesische Manta-Rochen verschafft. Sie sind als Meereswanderer bekannt, doch das gilt nicht für den Riffmanta. Man findet sie in großen Ansammlungen in Gebieten, in denen sie Nahrung und Schutz erhalten und nicht gejagt werden. Wenn wir die Manta-Rochen schützen wollen, müssen wir ihren Lebensraum schützen. In Raja Ampat haben wir einen Meerespark eingerichtet, um diese gefährdete Art zu schützen.

*SONDERGENEHMIGUNG, DIE VON DEN NATIONALEN BEHÖRDEN ERTEILT WURDE.

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ABAM SIANIPARHAIFORSCHER, INDONESIEN

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ABAM
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Wasserdichtigkeit:
ISO JIS Diver 200m
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Fluoreszierend (Zeiger + Ziffernblatt + Lünette bei 12 Uhr) Tiefenmesser für Einsatzbereich 0 m bis 70 m
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